IGS unterwegs
Europa erleben: Erasmus-Projekt verbindet Delmenhorst, Prag und Budapest
Internationale Freundschaften knüpfen, neue Kulturen entdecken und gemeinsam kreativ werden – genau das ermöglicht ein Erasmus-Projekt der IGS Delmenhorst. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 arbeiten dabei mit Partnerschulen aus Prag und Budapest zusammen, um internationale Gesellschaftsspiele zu entwickeln.
Im September startete das von der Europäischen Union geförderte Erasmus-Projekt mit einer Reise nach Prag. Vom 13. bis zum 19. September besuchten Schülerinnen und Schüler der IGS Delmenhorst das tschechische Gymnázium U Libeňského Zámku. Während ihres Aufenthalts lebten sie in Gastfamilien und erhielten dadurch unmittelbare Einblicke in den Alltag ihrer tschechischen Austauschpartner.
Gemeinsame Unterrichtsstunden, spielerische Aktivitäten und zahlreiche Gespräche sorgten dafür, dass sich die Jugendlichen schnell näherkamen. Verständigt wurde sich vor allem auf Deutsch und Englisch, aber auch erste tschechische Wörter fanden ihren Weg in die Gespräche. Unterstützung erhielten die Teilnehmenden durch eine zweistündige Sprachanimation der deutsch-tschechischen Organisation Tandem.
Neben der gemeinsamen Projektarbeit stand auch das kulturelle Kennenlernen im Mittelpunkt. Die Jugendlichen erkundeten die Sehenswürdigkeiten Prags und entdeckten den geschichtsträchtigen Stadtteil Libeň. Dort lebte einst der bekannte tschechische Schriftsteller Bohumil Hrabal. Außerdem war der Stadtteil 1942 Schauplatz eines bedeutenden Widerstandsaktes gegen die nationalsozialistische Besatzung: des Attentats auf Reinhard Heydrich.
Ein besonderer Höhepunkt war eine gemeinsame Videokonferenz mit den ungarischen Projektpartnern aus Budapest. Damit kamen erstmals alle drei beteiligten Länder zusammen – ein wichtiger Schritt für die weitere internationale Zusammenarbeit.
Von Prag nach Delmenhorst: Gemeinsam neue Spiele entwickeln
Nur wenige Tage nach der Rückkehr aus Tschechien ging das Projekt bereits in die nächste Runde. Am 28. September begrüßte die IGS Delmenhorst die Schülerinnen und Schüler des Gimnázium SZLI Budapest.
Im Mittelpunkt dieser Begegnung stand die Weiterentwicklung der Gesellschaftsspiele. Die in Prag gesammelten Ideen wurden vorgestellt, diskutiert und erweitert. Anschließend begannen die internationalen Teams damit, erste Prototypen eigener Spiele zu entwerfen.
Auch diesmal durfte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm nicht fehlen. Bei einer Hafenrundfahrt in Wilhelmshaven lernten die Gäste eine typisch norddeutsche Seite der Region kennen. Ein gemeinsamer Grillabend im Schulgarten bot Gelegenheit für persönliche Gespräche und neue Freundschaften. Den Abschluss bildete ein Besuch der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen.
Ein Projekt, das Grenzen überwindet
Mit den Begegnungen in Prag und Delmenhorst ist der erste Teil des Erasmus-Projekts erfolgreich abgeschlossen. Im kommenden Schuljahr wird der Austausch fortgesetzt: Dann reisen die Delmenhorster Jugendlichen nach Budapest und empfangen ihre tschechischen Partner in Deutschland.
Bis dahin werden die gemeinsam entwickelten Spielideen weiter ausgearbeitet. Am Ende sollen fertige internationale Gesellschaftsspiele entstehen, die nicht nur Kreativität und Teamarbeit widerspiegeln, sondern auch zeigen, wie bereichernd die Zusammenarbeit über Länder- und Sprachgrenzen hinweg sein kann.
Das Erasmus-Projekt macht deutlich: Europa wird besonders dort lebendig, wo junge Menschen gemeinsam lernen, Ideen entwickeln und Freundschaften schließen.
Quelle: Werner Kramper, IGS Delmenhorst: „Erasmus-Schüleraustausch: Prag & Budapest erleben“, veröffentlicht bei der Delmenhorster Kreiszeitung (dk-online.de).
Griechenlandaustausch Teil 2 – zu Gast bei Freunden

Nachdem wir bereits vom Besuch unserer griechischen Freunde hier bei uns berichtet haben, wird es nun endlich Zeit für den zweiten Teil …. und damit ging es für uns nach Ptolemaida; vom 21. April bis 29. April haben wir neun aufregende Tage im Norden Griechenlands verbracht. Die Wochen zwischen den Austauschen waren anstrengend, weil sich die Schülerinnen und Schüler sehr schnell vermisst hatten. Umso herzlicher war der Empfang.

Der Aufenthalt in der Region Eordea ist geprägt vom Erinnern und Gedenken der Opfer, die die Besatzung der Nationalsozialisten dort gefordert hat. Hunderte von Menschen sollen und dürfen nicht vergessen werden. Wir haben mit Nachfahren gesprochen und an den Mahnmalen der Ermordeten gedacht und Lebensbäume gepflanzt, um symbolisch das Leben zurück an die Orte zu bringen. Wir waren in Messovuono, Ermakia und Pirgi.



Aber natürlich war nicht alles traurig, wir waren ja auch unterwegs, um Land und Leute kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen. Rafting auf dem Acheron, dem Fluss, der nach der griechischen Mythologie die Seelen in die Unterwelt bringt.



Und natürlich darf es auch ein bisschen Strand und Urlaubsfeeling sein, schließlich waren wir auch über das Wochenende dort und sind nach Parga gefahren, einem schönen kleinen Urlaubsort an der Westküste.




Aber leider war auch unsere Zeit in Griechenland irgendwann zu Ende. Aber wir kommen ganz bestimmt wieder!

Unser Griechenlandaustausch 2026 🇬🇷
Beim diesjährigen Austausch der IGS Delmenhorst mit unseren griechischen Gastschülerinnen und Gastschülern standen erneut Begegnung, Kultur und neue Freundschaften im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde gelernt, gelacht und der Schulalltag miteinander erlebt. Spannende Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten sorgten für unvergessliche Eindrücke auf beiden Seiten. Unser Heimspiel und damit Teil eins des Austausches zeigte einmal mehr, wie wichtig Offenheit, Vielfalt und internationale Freundschaften sind.
Hier findet man den anschaulichen ersten von zwei Berichten.
Abenteuer auf Borkum: Jahrgang 7 erkundet die Nordsee
Vom 1. bis 5. September erlebte unser 7. Jahrgang eine aufregende Schulfahrt auf der Nordseeinsel Borkum. Fünf Tage voller Entdeckungen, Abenteuer und Gemeinschaftserlebnisse erwarteten die Schülerinnen und Schüler auf der ostfriesischen Insel.
Auf den Spuren von Klaus Störtebeker
Ein besonderes Highlight war die spannende Piratentour, bei der die Schülerinnen und Schüler sowohl mit dem Fahrrad als auch zu Fuß durch die beeindruckenden Dünenlandschaften Borkums wandelten. Dabei folgten sie unter anderem den historischen Spuren des berühmten Piraten Klaus Störtebeker und erfuhren viel über die maritime Geschichte der Region. Die Radtouren durch die charakteristische Dünenlandschaft boten nicht nur körperliche Betätigung, sondern auch die Möglichkeit, die einzigartige Natur der Insel hautnah zu erleben.
Das Wattenmeer praktisch entdeckt
Besonders wertvoll war die Erkundung des Wattenmeeres, die perfekt an den bereits im FiT Unterricht behandelten Stoff anknüpfte. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihr theoretisches Wissen praktisch anwenden und das UNESCO-Weltnaturerbe mit allen Sinnen erfahren. Bei geführten Wattwanderungen lernten sie die faszinierende Flora und Fauna dieses besonderen Lebensraums kennen und verstehen.
Spaß und Entspannung
Neben den lehrreichen Programmpunkten kam auch der Spaß nicht zu kurz. Gemeinsame Aktivitäten wie Kegeln und Minigolf stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Klassengemeinschaften und sorgten für entspannte Stunden abseits des Lernprogramms.





„Menschliche Größe besteht nicht in Reichtum oder Macht, sondern in Charakter und Güte.“ (Anne Frank)
In der letzten Schulwoche besuchten alle vier Klassen des 9. Jahrgangs die Gedenkstätte Bergen-Belsen in der Lüneburger Heide. Der Besuch wurde im Rahmen der Einheit „Keine Wahl haben: Was passiert, wenn eine Demokratie scheitert?“ im Gesellschaftslehre- und FiT-Unterricht vorbereitet. In der Schule sowie vor Ort setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers auseinander. Ein Rundgang durch die Dauerausstellung und die Begehung des Geländes, das heute als Friedhof fungiert, bot den Jugendlichen die Möglichkeit, zuvor erarbeitetes Wissen mit fotografischen Quellen, Zeitzeugenaussagen und eigenen Eindrücken zu verbinden. Die Schülerinnen und Schüler nahmen auch die Biografie von Anne Frank in den Blick, deren Tagebuch vielen bereits bekannt war. In Bergen-Belsen begegneten die Jugendlichen dem Ort, an dem Anne Frank und ihre Schwester Margot nach der Deportation aus Auschwitz ums Leben kamen. In einer abschließenden Diskussionsrunde meldeten alle Gruppen zurück, dass sie den Besuch der Gedenkstätte unbedingt weiterempfehlen würden. Er verdeutliche die nationalsozialistischen Verbrechen auf eine besonders eindrückliche Weise und rege nachhaltig zum Nachdenken an.





OlMUN 2025: Ein Vierteljahrhundert diplomatischer Exzellenz
Mit über 800 Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern ist die diesjährige Oldenburger Model United Nations (OlMUN) ein beeindruckendes Zeugnis internationaler Zusammenarbeit und jugendlichen Engagements. Unter dem Motto „A quarter of a century – from aspirations to reality“ kommen vom 03. bis zum 06. Juni junge Diplomatinnen und Diplomaten aus ganz Europa und darüber hinaus zusammen – sogar Delegationen aus Marokko und der Türkei sind vertreten.
Hochrangige Unterstützung für die UN-Simulation
Die Bedeutung der Veranstaltung wurde durch prominente Grußworte unterstrichen. Svenja Hahn, Mitglied des Europäischen Parlaments, betonte als Gastrednerin den nachhaltigen Wert der OlMUN und richtete einen eindringlichen Appell an die Teilnehmenden: „Make the world a better place. What you take away from here, will leave a mark on you.“

Auch Christine Wolff, Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, sowie Frau Streicher von Amnesty International und sogar António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, fanden lobende Worte für die inspirierende Arbeit in dieser Simulation der Vereinten Nationen. Sie wünschten den jungen Delegierten „fruitful debates“, „new international contacts“ und „a life-changing experience“.
Internationale Diplomatie in zehn Komitees
In zehn englischsprachigen Komitees diskutieren die Teilnehmenden aktuelle weltpolitische Herausforderungen und entwickelten gemeinsam Lösungsansätze. Die Delegationen der IGS Delmenhorst und des Max-Planck-Gymnasiums reisten in diesem Jahr gemeinsam an und vertreten dabei die Länder Benin, Kroatien und Kasachstan.
Spontane Rede zeigt Engagement
Ein besonderer Moment ereignete sich bereits am ersten Tag: Xenia, eine der Teilnehmerinnen, ließ sich von der besonderen Atmosphäre der Eröffnungsveranstaltung mitreißen und hielt spontan eine Rede vor der Vollversammlung, in der sie den Wert gelungener Integration betonte – ein perfektes Beispiel für den Geist der OlMUN, der junge Menschen dazu ermutigt, ihre Stimme zu erheben und Verantwortung zu übernehmen.
Die OlMUN beweist einmal mehr, dass sie weit mehr ist als nur eine Simulation: Sie ist ein Ort, an dem internationale Verständigung gelebt wird und junge Menschen lernen, wie wichtig Dialog und Zusammenarbeit für eine friedlichere Welt sind.

Abiturvorbereitung unter freiem Himmel – Shakespeareaufführung in Sande
Am 19.09. besuchte der sprachliche Schwerpunkt des 13. Jahrgangs das Stück „A Midsummer Night’s Dream“, das in englischer Sprache auf dem Gelände von Schloss Gödens in Sande aufgeführt wurde. Musikalisch und mit britischem Humor inszeniert wurden die etwa 500 Jahre alten Charaktere zum Leben erweckt. Shakespeares Stück, das für das Abitur im Jahr 2025 verpflichtend zu behandeln ist, wurde für die Kursteilnehmenden so besonders greif- und nachvollziehbar.



Der Berg rief…
… und unser Oberstufensportkurs „Alpines Skifahren“ kam zu ihm.
Vom 06. bis zum 13. Januar begab sich die Oberstufe unserer Schule auf eine aufregende Skiexkursion nach Mallnitz, Österreich. Die Reise begann mit großer Vorfreude und Erwartung, als wir uns am letzten Ferienwochenende vor der Schule versammelten, um unsere Reise anzutreten.
Nach einer langen, aber unterhaltsamen Busfahrt erreichten wir schließlich unser Ziel: das malerische Alpendorf Mallnitz. Von Anfang an beeindruckte uns die atemberaubende Schönheit der schneebedeckten Berge und die klare Luft der österreichischen Alpen.
Unsere Tage waren angefüllt mit aufregenden Abenteuern auf den Skipisten. Von Anfängern bis hin zu erfahrenen Skifahrern fand jeder von uns die passende Herausforderung auf den zahlreichen Pisten rund um Mallnitz und den Mölltaler Gletscher. Die Sonne schien über uns, während wir die Hänge hinab sausten, und das Lachen und die Freude waren auf den Gesichtern aller Teilnehmer zu sehen.
Neben dem Skifahren hatten wir auch die Gelegenheit, die örtliche Kultur und Gastfreundschaft kennenzulernen. Wir genossen köstliche Gerichte in gemütlichen Restaurants und erkundeten das charmante Dorf Mallnitz.
Abends kehrten wir erschöpft, aber glücklich, in unsere Unterkunft zurück, wo wir gemeinsam Erlebnisse austauschten und uns auf die kommenden Tage freuten. Am Ende der Woche bestanden alle Schülerinnen und Schüler die theoretische Überprüfung und übten sich in erster Hilfe.
Die Skiexkursion war nicht nur eine Gelegenheit, unsere Skifähigkeiten zu verbessern, sondern auch eine Zeit des Zusammenhalts und der Gemeinschaft. Wir lernten uns besser kennen, unterstützten uns gegenseitig und schufen Erinnerungen, die ein Leben lang halten werden.
Mit einem Gefühl der Dankbarkeit und Erfüllung kehrten wir schließlich nach Hause zurück, bereichert um unvergessliche Erlebnisse und gestärkt durch die Bindungen, die wir geschaffen haben. Die Skiexkursion nach Mallnitz wird zweifellos als ein Höhepunkt unseres Schuljahres in Erinnerung bleiben.
Hau








Delmenhorster Landtagsabgeorndeter Deniz Kurku zu Besuch im sechsten Jahrgang
Ein offener und direkter Austausch mit vielen jungen Menschen zu vielen gesellschaftlich-politischen Themen. Das hat richtig Spaß gemacht!“, so beschreibt der SPD-Landtagsabgeordnete Deniz Kurku abschließend seinen Besuch im 6. Jahrgang der IGS-Delmenhorst. Der Besuch war auch eine Vorbereitung für die kommende Klassenfahrt, die eine Besichtigung des Niedersächsischen Landtages vorsieht.
Im direkten Gespräch konnten die Klassen 6A-D jeweils eine halbe Stunde lang dem Landtagsabgeordneten für Delmenhorst diverse Fragen stellen. Die Schülerinnen und Schüler waren auf diese offene Fragerunde gut vorbereitet und stellten sehr viele interessante Fragen zu den unterschiedlichsten Themen. Die Fragen begannen bei der Lieblingsfarbe und dem Lieblingstier Deniz Kurkus und endeten bei politischen Themen bis hin zur Arbeit eines Abgeordneten vor Ort und im Landtag.
„Der Kontakt mit den Vertreterinnen und Vertretern ist auch für mich von ganz besonderer Bedeutung, weil besonders junge Menschen gerade heraus sagen, was sie bewegt. Und das ganz ohne Blatt vor dem Mund. Als Delmenhorsts Vertreter im Landtag freue ich mich nicht nur über den intensiven Austausch mit den Klassen 6 A, B, C und D des IGS Delmenhorst, sondern bedanke mich bei den Lehrkräften für ihre Arbeit und der Schaffung eines offenen Diskussionsraumes“, so Deniz Kurku.

Steife Brise und Südsee-Feeling
Die Klassenfahrt des 7. Jahrgangs fand thematisch passend zum FiT-Quartal „Leben am Meer“ auf Borkum statt. Neben unterrichtsnahen Programmpunkten wie einer hochspannenden Wattwanderung mit Nervenkitzel standen auch Teambuildingmaßnahmen und Freizeitaktivitäten wie Fahrradtouren und Sandburgenwettbewerbe auf dem Programm. Das Wetter spielte mit und der strahlende Sonnenschein verbesserte die ohnehin schon gute Laune der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte. Nach einem weiteren Highlight der Fahrt, dem Discoabend, machte sich daher eine müde, aber sehr zufriedene Reisegruppe mit dem Katamaran auf den Heimweg. Von dem Erlebten können die Mitreisenden noch etwas zehren, denn das auf der Fahrt entstandene Reisetagebuch wird die Schülerinnen und Schüler noch einige weitere Wochen unterrichtlich begleiten.

















