Eine Schule für alle Kinder!

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MdL Lena Nzume zu Gast in der IGS-Delmenhorst

Frau MdL Lena Nzume, Sprecherin für Bildungspolitik bei Bündnis 90 Die Grünen, war zu Besuch an der IGS Delmenhorst. An dem Austausch über aktuelle bildungspolitische Themen, insbesondere Inklusion, haben Frau Dr. Roy (RLSB), Herr Kolbe (Schulamt Stadt Delmenhorst), Patricia Groth und Heiko Weber (Schulleitung IGS) sowie Lisa Araz, Anil Günal und Nils Müller als Vertretung der Schüler*innen teilgenommen.  

IGS Schoolcast Folge 10: Der strengste Lehrer, Gyrospizza & der richtige Durchblick

In der zehnten Folge des IGS Schulpodcasts “The 1st One” wird es turbulent und vielseitig. Die Schülerinnen und Schüler der IGS Del nehmen ihre Hörer mit auf eine Reise durch die aktuellen Themen, die sie beschäftigen.

Die Episode beginnt mit einer lebhaften Diskussion über die neuesten Gerüchte und Spekulationen rund um das heiß ersehnte Videospiel GTA 6.
Doch schnell wechselt das Thema, als die Schülerinnen und Schüler über ihre Erfahrungen mit dem strengsten Lehrer und weiteren an der Schule berichten.

Ein Höhepunkt der Folge ist sicherlich die Debatte über Gyrospizza und den vermutlich besten Griechen Delmenhorst.

Schließlich tauchen die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Berufsträume ein und sprechen über die faszinierende Arbeit eines Optikers.

Mit einer Mischung aus Humor, Lebendigkeit und tiefgründigen Diskussionen bieten die Schülerinnen und Schüler in dieser Folge von “The 1st One” einen unterhaltsamen Einblick in ihr Schulleben und die Themen, die sie bewegen.

Gedenken und Erinnern an die Verbrechen der Nationalsozialisten in Nord-Griechenland

Zum zweiten Mal hat in diesem Jahr der Schüleraustausch zwischen den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10-12 der Integrierten Gesamtschule Delmenhorst und denen dreier Lyceen aus Ptolemaida, Nordgriechenland, stattgefunden. Vom 28. Februar bis 06. März durfte sich die Schule über 12 Jugendliche aus Ptolemaida freuen, welche von drei Lehrkräften begleitet wurden. Programmpunkte waren in diesem Jahr u.a. der Besuch des U-Boot-Bunkers in Farge und ein Online-Meeting mit Jochen Gümbel, einem Nachfahren indirekter Linie des Kriegsverbrechers Ludwig Gümbel, der als leitender Offizier für die Massenmorde in Ermakia, Pirgi und Messovouno im Vermion in Nordgriechenland zuständig war. 

Jochen Gümbel selbst ist in einer liberalen Familie aufgewachsen, ist IT-Vertriebsmitarbeiter und lebt in der Pfalz. Als er seine Familienstammbäume in die Hände bekam, ließen diese befürchten, dass sein eigener Großvater sogar Träger des Blutordens war, deren Träger waren am ersten Putschversuch Hitlers beteiligt gewesen. 

Wie viele seiner Generation dachte Jochen Gümbel lange, dass seine Vorfahren keine Nationalsozialisten gewesen waren, die meisten Menschen hüllten sich in einen Mantel des Schweigens, er musste jedoch zu seinem Leid erfahren, dass sein Großvater einer der ersten Parteimitglieder der NSDAP und ‘Träger des Goldenen Parteiabzeichens‘ und dessen Cousin, Ludwig Gümbel, sogar ein Kriegsverbrecher war, nämlich jener Ludwig Gümbel, der zum Massenmörder in Nordgriechenland wurde. Bei seiner Recherche brachte J. Gümbel vor allem das Alter seiner Vorfahren zum Nachdenken, diese waren damals 17 und 19 Jahre alt, als sie zu den ersten Nazis der Weimarer Republik wurden. Was veranlasst einen Menschen, sich solch einer menschenverachtenden Ideologie zuzuwenden? Wie hätte er selbst damals gehandelt? Wäre er in den Widerstand gegangen und gegen den eigenen Nazi-Vater gehandelt?

Aus heutiger Sicht beantwortet er diese Frage mit einem klaren „Nein“, aber dass dieser Widerstand sehr viel Mut erforderte, wissen wir nicht erst seit den Geschwistern Scholl.

Von diesem Forschen und den Ergebnissen, die zu Jochen Gümbels Erleichterung ergaben, dass die Verwandtschaft nur indirekt vorhanden war und auch Theodor Heuss, der erste Bundespräsident der Nachkriegszeit, also ein Mann, auf den man durchaus stolz sein kann, zu seinen Vorfahren gehört, berichtet er den Schülerinnen und Schülern, die ihn immer wieder mit neugierigen Fragen löcherten. Eindringlich beendete er seinen Vortrag mit dem Appell, solche Dinge nie wieder geschehen zu lassen und deshalb die Erinnerung an diese Verbrechen für immer zu bewahren.

Ça alors! Eine französische Theateraufführung an der IGS Delmenhorst

Eine sehr unterhaltsame und lebendige Begegnung mit der französischen Sprache bot sich unseren Schüler*innen der Französisch-Kurse und Gästen aus der Realschule an der Lilienstraße am 23. Januar 2024: Das Knirps-Theater präsentierte das Stück „ Ça alors!!!“ und gab allen Zuschauer*innen Gelegenheit, die französische Sprache live zu erleben. Gleich zu Beginn wurde klar, dass es sich um ein Mitmachtheater handelte, bei dem das Publikum in die Aktion auf der Bühne und darum herum aktiv einbezogen wurde. So fanden sich einige Schüler*innen wenige Minuten nach Beginn des Stücks in einer Flugzeugkabine wieder, wo sie gemeinsam mit der Hauptdarstellerin – der deutschen Schülerin Maximiliane (Maxi) – in Paris landeten. Die erste Begegnung mit ihrem Austauschpartner sorgte gleich für Verwirrung, da er „Maxi“ für einen Jungennamen hielt.  Maxi dagegen erwartete ein Mädchen, da für sie „Camille“ ein weiblicher Vorname war. Diese Verwechslung sollte nicht das einzige Beispiel für die Entdeckung kultureller Unterschiede bleiben. Maxi hatte mit ihrer Freundin eine Wette abgeschlossen, dass ein Franzose sie küsst, doch Camille spielte da nicht mit. Also haben sich beide erstmal genervt voneinander getrennt und Maxi ist auf eigene Faust durch Paris gezogen. Nach einigen Verwicklungen trafen sie wieder aufeinander und das Publikum konnte teilnehmen an Maxis unterhaltsamer Reise durch den französischen Alltag mit all seinen Eigenheiten. Am Schluss erhielt sie doch noch ihren Kuss, wenn auch ohne Beweisfoto!

Auch mit geringeren Sprachkenntnissen war das Stück gut zu verstehen und das jugendliche Publikum spendete am Schluss einen kräftigen Applaus für die temperamentvolle Schauspielerin und den „original französischen“ Schauspieler. 

Alles in allem war es eine gelungene Vorstellung und sicherlich nicht das letzte Mal, dass das Knirps-Theater die IGS Delmenhorst mit einem französischen Stück besucht. 

Bremer Ocean Day

Der Bremer Ocean Day, organisiert vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und der Universität Bremen, ist eine jährliche Veranstaltung, die es 300 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe aus Bremen und dem Bremer Umland ermöglicht, in die faszinierende Welt des Ozeans und der modernen Meeresforschung einzutauchen.

In diesem Jahr war auch der 12. Jahrgang des Naturwissenschaftlichen Schwerpunktes dabei!

Bei unserem Besuch haben wir die Gelegenheit gehabt, drei inspirierende Vorträge zu hören. Prof. Dr. Andrea Koschinsky-Fritsche von der Constructor University präsentierte die Vor- und Nachteile des Tiefseebergbaus und brachte beeindruckende Manganknollen zur Ansicht mit. Anschließend erklärte Dr. Nicolas Nowald vom MARUM den Aufbau eines Tiefseeroboters, auch genannt ROV, und berichtete von den Tagesabläufen auf einem Forschungsschiff.

Nach einer kurzen Mittagspause setzten wir unsere Reise durch die Meeresforschung fort. Wir hatten die Ehre, an einem Interview mit drei Geowissenschaftlerinnen teilzunehmen, die ihre Biografien und unterschiedlichen Zugänge zur Meeresforschung mit uns geteilt haben.

Der Höhepunkt des Tages war der Vortrag von Prof. Dr. Nicole Dubilier. Ausgehend von ihrer eigenen Biografie erläuterte sie ihren wissenschaftlichen Werdegang und veranschaulichte eindrucksvoll, wie sie zu ihrem Forschungsgegenstand der mikrobiologischen Symbiose gekommen ist.

Insgesamt war der Ocean Day ein unvergessliches Erlebnis, das uns einen tiefen Einblick in die Vielfalt und Bedeutung der Meeresforschung gegeben hat. Wir sind dankbar für diese wertvolle Erfahrung und freuen uns darauf, das Gelernte in unserem naturwissenschaftlichen Unterricht anzuwenden und weiter zu vertiefen.

Dankeschön, dass wir dabei sein durften!

Spaß, Eifer und Schokolade

Der Schwerpunkt Naturwissenschaften des 6. Jahrganges nahm am Wettbewerb “Jugend testet” der Stiftung Warentest teil. Wir haben Vollmilchschokoladen verschiedener Marken auf Geschmack und Qualität geprüft. Mit viel Spaß und Eifer haben wir jede Schokolade auf ihre Textur und den Geschmack getestet und unsere Ergebnisse in einer schriftlichen Ausarbeitung festgehalten. Es war eine coole Erfahrung, die uns gezeigt hat, wie man Produkte bewertet und unsere Sinne geschärft hat.

Entdeckertag an der Integrierten Gesamtschule Delmenhorst

Am Freitag, den 08.03.2024, bietet die IGS Delmenhorst für Schüler*innen der vierten Klassen und ihre Eltern von 14-17 Uhr einen „Entdeckertag“ an. Es wird herzlich dazu eingeladen, die Schule, ihre Fachbereiche und das einzigartige FiT-Konzept zu entdecken. Die Besucher*innen erwartet ein Nachmittag voller Aktivitäten – von informativen Führungen durch die Einrichtungen bis hin zur Möglichkeit, in den Unterricht zu schnuppern und dabei das freie und selbstorganisierte Lernen kennenzulernen.
Das FiT-Konzept, ein zentraler Bestandteil des Schullebens an der IGS Delmenhorst, steht für fächerübergreifendes, individualisiertes und themenorientiertes Lernen. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern, ihre Talente zu entfalten und sich in einem unterstützenden Umfeld weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig stehen Lehrkräfte und Mitarbeitende der Schule zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und weitere Einblicke in das Bildungsangebot der IGS Delmenhorst zu geben.
Natürlich darf bei einem solchen Ereignis auch das gemütliche Beisammensein nicht fehlen. Neben den genannten Angeboten laden Kaffee und Kuchen dazu ein, sich zu stärken und sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Berg rief…

… und unser Oberstufensportkurs “Alpines Skifahren” kam zu ihm.

Vom 06. bis zum 13. Januar begab sich die Oberstufe unserer Schule auf eine aufregende Skiexkursion nach Mallnitz, Österreich. Die Reise begann mit großer Vorfreude und Erwartung, als wir uns am letzten Ferienwochenende vor der Schule versammelten, um unsere Reise anzutreten.

Nach einer langen, aber unterhaltsamen Busfahrt erreichten wir schließlich unser Ziel: das malerische Alpendorf Mallnitz. Von Anfang an beeindruckte uns die atemberaubende Schönheit der schneebedeckten Berge und die klare Luft der österreichischen Alpen.

Unsere Tage waren angefüllt mit aufregenden Abenteuern auf den Skipisten. Von Anfängern bis hin zu erfahrenen Skifahrern fand jeder von uns die passende Herausforderung auf den zahlreichen Pisten rund um Mallnitz und den Mölltaler Gletscher. Die Sonne schien über uns, während wir die Hänge hinab sausten, und das Lachen und die Freude waren auf den Gesichtern aller Teilnehmer zu sehen.

Neben dem Skifahren hatten wir auch die Gelegenheit, die örtliche Kultur und Gastfreundschaft kennenzulernen. Wir genossen köstliche Gerichte in gemütlichen Restaurants und erkundeten das charmante Dorf Mallnitz.

Abends kehrten wir erschöpft, aber glücklich, in unsere Unterkunft zurück, wo wir gemeinsam Erlebnisse austauschten und uns auf die kommenden Tage freuten. Am Ende der Woche bestanden alle Schülerinnen und Schüler die theoretische Überprüfung und übten sich in erster Hilfe.

Die Skiexkursion war nicht nur eine Gelegenheit, unsere Skifähigkeiten zu verbessern, sondern auch eine Zeit des Zusammenhalts und der Gemeinschaft. Wir lernten uns besser kennen, unterstützten uns gegenseitig und schufen Erinnerungen, die ein Leben lang halten werden.

Mit einem Gefühl der Dankbarkeit und Erfüllung kehrten wir schließlich nach Hause zurück, bereichert um unvergessliche Erlebnisse und gestärkt durch die Bindungen, die wir geschaffen haben. Die Skiexkursion nach Mallnitz wird zweifellos als ein Höhepunkt unseres Schuljahres in Erinnerung bleiben.

Hau

Bildspringer in der langen Lesenacht

Wie muss es sich wohl anfühlen, mitten im Szenario von Vincent van Goghs Sternennacht zu stehen?

Am letzten Schultag vor den Halbjahreszeugnissen durften einige Kinder aus dem fünften und sechsten Jahrgang an der langen Lesenacht teilnehmen. Eröffnet wurde der Abend von der Kinderbuchautorin Christina Wolff, die aus ihrem Buch “Bildspringer – Der erste Fall der Van-Gogh-Agency” vorlas und dabei passende Bilder und Clips einwob. Begeistert lauschten die Schülerinnen und Schüler und schlugen sich anschließend erfolgreich im Kunstquiz der Autorin.

Anschließen bezogen alle ihre Schlafquartiere in den Klassenräumen des 5. Jahrgangs, knipsten die Taschenlampen an und lasen noch bis tief in die Nacht in mitgebrachten Büchern. Morgens lud unsere Sozialpädagogin Britta zum Frühstück ein, bis es in der dritten Stunde Zeugnisse gab und alle in die verdienten Kurzferien starteten.

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