igs Delmenhorst

– Eine Schule für alle Kinder!

Rezitierabend 2017


Liebe Eltern,

hiermit laden wir Sie herzlich zu unserem diesjährigen Rezitierabend am Dienstag, den 21. November um 17:00 Uhr in die Mensa unserer Schule ein. An diesem Abend tragen Schülerinnen und Schüler bekannte und auch eigene Gedichte vor.

Ein Hinweis: Im Vorraum der Mensa werden Schüler/-innen der Oberstufe kleine Speisen und Getränke zum Verkauf anbieten.

Wir freuen uns, wenn wir Sie an diesem Abend begrüßen können.

 

Elternseminar 2017

Viele Eltern des neuen fünften Jahrgangs sind am letzten Samstag unserer Einladung zum diesjährigen Elternseminar gefolgt. Zu Beginn gab es einige Informationen zum FiT-Konzept und unserer täglichen Arbeit im Rahmen des vernetzten, selbstständigen Lernens. Im Anschluss daran kamen Lehrkräfte, Schulleitung und Eltern in einen Dialog, konnten Fragen und vor allem Erfahrungen austauschen. Den Höhepunkt des Tages (neben dem von Eltern organisierten Buffet) bildete eine Unterrichtsstunde, in der die Eltern in die Rolle ihrer Kinder schlüpfen sollten, um einmal selbst zu erfahren, welche Herausforderungen es mit sich bringt, seinen Lernweg selbst zu bestimmen.

Koldingaustausch 2017

Vom 25.09. bis zum 28.09.2017 haben 29 Schülerinnen und Schüler der IGS Delmenhorst und OBS Ganderkesee drei verschiedene Schulen im dänischen Kolding besucht. Während  des viertägigen Schüleraustausches zwischen den Partnerstädten haben die Kinder in Gastfamilien gewohnt, sodass sie nicht nur die schulischen, sondern auch die alltäglichen Lebensbedingungen in Dänemark kennenlernen konnten. Der Austausch findet zumeist auf Englisch statt und bietet den Teilnehmern eine tolle Gelegenheit, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu nutzen und zu verbessern.

Am Dienstagvormittag besuchten die Schülerinnen und Schüler zunächst den regulären Unterricht an den drei Partnerschulen Bramdrup, Alminde-Viuf und Aalykke Skole. Anschließend stand eine englische Stadtrallye auf dem Programm. Hier und auch bei dem Besuch im berühmten Koldinghus konnten die Kinder viel über die Geschichte und Tradition der Stadt lernen. Es wurde deutlich, dass Kolding und Delmenhorst schon seit Jahrhunderten einen engen Kontakt pflegen. Den Abend hatten die Kinder zur freien Verfügung. Die Gastfamilien organisierten Übernachtungspartys oder besuchten die zweitgrößte Shopping-Mall Dänemarks.

Bevor die Delmenhorster Delegation zum offiziellen Besuch beim Bürgermeister Jörn Pedersen geladen war, wurde erneut am Regelunterricht teilgenommen. Das anschließende Beachvolleyball Turnier musste leider auf Grund eines Gewitters frühzeitig beendet werden, sodass die frei gewordene Zeit ideal zur ausgiebigen Vorbereitung der abendlichen Disko genutzt werden konnte. Aufgeregt und voller Freude wurde abends in den Räumlichkeiten der Aminde-Viuf Skole gefeiert, gesungen und gelacht.

Der letzte Tag wurde mit einem ausführlichen Sportprogramm beendet. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler die Unterschiede zwischen den deutschen und den dänischen Völkerballregeln kennen und konnten diese unmittelbar in die Praxis umsetzten. Außerdem zeigten die Dänen ihren Gastschülern das Langball Spiel, eine dänische Variante des bekannten Brennball Spiels.

Mit einem gemischten Gefühl aus Vorfreude auf  den Rückbesuch im nächsten Jahr und Trauer über die lange Zeit bis zum Wiedersehen verabschiedeten sich die Kinder teils tränenreich. Die Emotionen zeigen, wie gut sich die Kinder verstanden haben und dass sich entsprechende Austauschprogramme trotz anfänglicher Sorgen immer wieder lohnen.

Wir freuen uns schon, unsere (neuen) dänischen Freunde vom 24.09. bis zum 27.09.2018 bei uns an der IGS Delmenhorst zu begrüßen.

Ist es sinnvoll für einen Ausbildungsplatz in eine andere Stadt zu ziehen?

Möglicherweise werden in einer kleineren Stadt wie Delmenhorst nicht für jeden Beruf geeignete Ausbildungsplätze angeboten. Viele Schüler entscheiden sich daher für einen Umzug in eine andere Stadt.  Es stellt sich daher die Frage, ob es sinnvoll ist, für einen attraktiven Ausbildungsplatz in eine andere Stadt zu ziehen.

In eine eigene Wohnung zu ziehen, ist ein großer Schritt in die Selbstständigkeit. Zuerst muss man sich entscheiden, ob man alleine leben möchte oder in einer WG. In der eigenen Wohnung kannst du tun und lassen, was du willst und niemand geht dir dabei auf die Nerven. In einer eigenen Wohnung kommen allerdings viele Kosten auf dich zu, z. B. Wasser, Gas, Strom, Telefon, Heizkosten, Internet und TV.

Eine Alternative zu einer eigenen Wohnung kann eine Wohngemeinschaft sein. Dort kannst du mit Bekannten oder Unbekannten gemeinsam eine Wohnung mieten. Verantwortung und Kosten können so geteilt werden. In einer WG hat man ein eigenes Zimmer, muss aber Bad und Küche mit anderen teilen. In einer WG spart man viel Geld, muss aber mit den Mitbewohnern eine gute Beziehung haben, sonst kann es sehr schwierig werden. In einer WG kannst du auch neue Leute kennen lernen, vielleicht sogar einen Partner finden.

Eine Alternative wäre es, in einem Ausbildungsheim zu wohnen. Hier gibt es allerdings Hausregeln, an die du dich halten musst. Gegenüber einer eigenen Wohnung musst du hier gewisse Einschränkungen deiner Freiheit hinnehmen. Der Vorteil einer solchen Unterkunft wären die relativ geringen Kosten. Auch Möbel sind schon vorhanden.

Die Mieten variieren von Stadt zu Stadt. Das kann ganz schön teuer werden. Finanzierungsmög­lichkeiten sind Ausbildungsbeihilfen (BaföG), die du bei der Bundesanstalt für Arbeit beantragen kannst. Das geht relativ schnell. Bereits in dem Monat der Antragstellung bekommst du diese Unterstützung. Auch Umzugskosten lassen sich so finanzieren. Die eigenen Eltern könntest du um das Kindergeld bitten, das sie für dich bekommen. Wenn du noch keinen Führerschein besitzt, bist du auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Das kostet natürlich auch Geld. Hinzu kommt der Stress, wenn man den Bus oder die Bahn verpasst. Auch Heimweh kann ein Problem sein. Man sollte bereit sein, sich ein neues Umfeld zu suchen, neue Freunde zu finden und sich in einer neuen Umgebung zu orientieren.

Beschränkst du dich bei deiner Suche nach einem Ausbildungsplatz auf deine Heimatstadt, hast du möglicherweise schlechtere Chancen, eine gute Ausbildungsstelle zu finden. Ein solcher Umzug ist natürlich ein großer Schritt im eigenen Leben: endlich auf eigenen Beinen stehen, eigenes Geld zu verdienen und einen Beruf zu lernen, der einem Freude bereitet. Die Entscheidung, ob man für einen Ausbildungsplatz weg ziehen oder zu Hause bleiben sollte, muss man von der Entfernung der Ausbildungsstelle abhängig machen. Bei einer Entfernung unter 50 Kilometern, lohnt es sich meiner Meinung nach noch nicht, da die Fahrtkosten und Fahrtzeiten sich noch im Rahmen halten. Bei größeren Entfernungen lohnt es sich dagegen schon aus Kostengründen, über einen Umzug in eine WG oder eine Unterkunft für Auszubildende nachzudenken. Ich bin der Meinung, dass es schlau ist, für eine Ausbildung den Wohnort zu wechseln. Nur so kann man vielleicht den eigenen Traumberuf finden.

September 2017

Autor/innen: Farzad, Irena, Tim, Maryam, Nane, Alexander, Joanna, Oliver, Manuela, Lorka, Talina, Ahmad, Giuliana, Sascha (Grundkurs Deutsch, Jg. 10, Lehrkraft: W.-D. Hering)

Profis in der Schule

Am 7.9.2017 standen an, in und um die igs alle Zeichen auf grün-weiß! Werder Bremen kam im Rahmen des Projekts „Profis in der Schule“ vom niedersächsischen Fußballbund in delmenhorster Gesamtschule. Neben einem riesigen Programm, das unter anderem mehrere Fußballturniere, Hüpfburg, Fußballabzeichen und Torwandschießen beinhaltete, kamen die echten Profis vom SVW, zu denen unter anderem sogar Captain Zlatko Junuzovic gehörte, in unsere Turnhalle. Dort mussten sich die Sportler den Fragen unserer Schülerinnen und Schüler stellen und im Anschluss natürlich fleißig Autogramme geben. Ein wunderbarer Tag, der allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Hier gibt es ein paar Eindrücke:

Sportfest 2017

DINGE ÄNDERN STATT NUR MECKERN

Vorurteile gegenüber Fremden, soziale Ungerechtigkeit – gesellschaftliches Zusammenleben ist komplex und nicht immer für alle zufriedenstellend. Im demokratie camp habt ihr die Möglichkeit, eigenständig an Themen zu arbeiten, die euch wichtig sind und unser Zusammenleben in der Gesellschaft beeinflussen. Auf kreative Weise könnt ihr neue und innovative Lösungswege erarbeiten, ohne durch Sachzwang-Argumente eingeschränkt zu sein. Gemeinsam mit engagierten Personen aus Politik, Kultur und Wissenschaft könnt ihr an der Umsetzung eurer Ideen arbeiten, diese für Social Media aufbereiten und der Öffentlichkeit kommunizieren.

Alle Infos zum Demokratie Camp gibt es auf diesem Flyer Demokratiecamp

Politiker diskutieren an der IGS

200 Delmenhorster befragten die Schüler der IGS über ihre Einstellung zu Europa. Am Donnerstagmittag stellten sie ihre Ergebnisse vor. Nach der Präsentation folgte eine Diskussion mit Delmenhorster Politikern. Der Politik/Wirtschaft-Kurs der zwölften Klasse wollte in der Umfrage von den Bürgern unter anderem wissen: Welche Vorteile hat die EU für Deutschland? Sollte die Zusammenarbeit in der EU noch intensiviert werden? Grundsätzlich stehen die Delmenhorster der EU positiv gegenüber, sehen jedoch Verbesserungsbedarf.

Zur anschließenden Diskussion waren die Ratsmitglieder Claus Hübscher (FDP), Andrea Lotsios (Grüne), Manuel Paschke (Die Linke), Herbert Sobierei (AfD), Jürgen Waßer (CDU) und die Delmenhorster Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD) eingeladen. Bestens vorbereitete Schüler moderierten die Diskussion. In einem Punkt waren sich fast alle Politiker einig: die EU ist reformbedürftig. Ausnahme bildete Sobierei, der gegen die EU und für die Rückkehr zur Wirtschaftsgemeinschaft plädierte.

Delmenhorst profitiere von der EU, da die Stadt Fördermittel erhalte. Zudem seien viele ansässige Firmen europaweit vernetzt, hob Mittag die Vorteile hervor. Sobierei entgegnete, dass Deutschland der größte Nettozahler aller europäischen Länder sei. Dass die EU nicht funktioniere, habe zuletzt die Flüchtlingskrise im Jahr 2015 bewiesen. Diesem Vorwurf widersprach Waßer und warf dem AfD-Politiker Populismus vor. Auf die Wirtschaftskraft und die Einwohnerzahl bezogen, seien etwa die Niederlande größter Beitragszahler.

Die EU sei nicht gescheitert, sagte Lotsios und bezog sich dabei auf die Flüchtlingsdebatte. Auch wenn es dabei einige Länder wie Ungarn gebe, die von der EU profitierten, sich aber nicht an die Pflichten hielten. Paschke sprach sich unter anderem für mehr Solidarität zwischen den EU-Staaten aus. Deutschland dürfe nicht nur auf sich schauen, sondern müsse das ganze Europa im Blick haben. Geht es nach Hübscher, habe die Flüchtlingsdebatte nichts mit der EU zu tun. In der deutschen Verfassung ist das Asylrecht verankert. In die EU flüchten die Menschen vor Krieg. Hübscher rief die Schüler dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Quelle und der ganze Artikel unter: https://www.nwzonline.de/delmenhorst/politiker-diskutieren-an-der-igs_a_31,3,1009024784.html

die ersten 100 Tage

Liebe Eltern,

seit gut 100 Tagen bin ich nun Schulleiterin der IGS Delmenhorst. Die erste Einarbeitungsphase ist geschafft und bevor das Schuljahr vorbei ist, will ich mich Ihnen kurz vorstellen, obwohl mich die meisten von Ihnen wahrscheinlich kennen, da ich vorher als Didaktische Leiterin schon an der Schule war.

Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und darauf, die pädagogische Ausrichtung, für die wir als Schule stehen, weiterhin zu gestalten. Innerhalb der Leitung und des Kollegiums befinden wir uns in einer Zeit des Wandels. Ältere Kollegen und Kolleginnen gehen in den wohlverdienten Ruhestand, junge Lehrkräfte kommen und bringen neue Ideen und Fähigkeiten mit.

In diesem Schuljahr hat es besonders innerhalb der Schulleitung mehrere Veränderungen gegeben. Herr Woinitzki ist neuer Leiter der Sekundarstufe II, Herr Janshen neuer SII- Koordinator, ich bin neu in der Funktion der Schulleiterin und zum 1.8. wird vermutlich die Stelle der didaktischen Leitung neu besetzt sein. Auch auf der Ebene der Jahrgangsleitungen und Fachbereichsleitungen gibt es Wechsel.  In dieser Phase der personellen Veränderungen ist es mir ein Anliegen, für die Kontinuität zu sorgen, die meine Kolleginnen und Kollegen brauchen, um sich den vielfältigen Aufgaben zu stellen, denen Schule sich heute gegenüber sieht.

Alles was wir tun, tun wir für Ihre Kinder. Deren Zukunft liegt uns am Herzen. Wir möchten Ihre Kinder stärken und sie befähigen, ihr Leben und ihre berufliche Zukunft zu gestalten. Wir möchten ihnen vieles beibringen, unter anderem auch verantwortlich mit sich, anderen Menschen und der Welt umzugehen, in der sie leben. Wir wünschen uns, dass sie einmal ein glückliches Leben führen und gerne an die Zeit an der IGS zurückdenken werden.

Wir verstehen unsere Schule als einen Lebensort, den unsere Schülerinnen und Schüler kompetent und selbstbewusst verlassen sollen, mit dem für sie bestmöglichen Abschluss. Dafür habe ich mich als didaktische Leiterin eingesetzt und werde es weiterhin mit all meiner Kraft tun.

Unsere Schule hat eine lange Tradition der engen Zusammenarbeit mit den Eltern. Nur gemeinsam können wir die anstehenden Herausforderungen meistern.

Ich bitte Sie sowohl um Ihr Vertrauen als auch um Ihre Unterstützung in Form von Anregungen, konstruktiver Kritik und Mitarbeit zum Wohle Ihrer  Kinder an unserer Schule.

Auf gute Zusammenarbeit!

 

Ihre

Sigrid Radetzky

Ausstellung „Zwischen den Welten“

„Zwischen den Welten“ heißt eine einwöchige Projektaktion, die am 8. Mai, dem Jahrestag zum Ende des Zweiten Weltkrieges, von Bürgermeister Axel Jahnz eröffnet wurde.

Im Zentrum der steht eine vom der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. erstellte Wanderausstellung „geflohen, vertrieben – angekommen?!“. Die Ausstellung richtet den Fokus sowohl auf aktuelle Geschehnisse als auch auf die historisch-politischen Hintergründe. Schwerpunkt aus historischer Sicht sind dabei zum einen die verschiedenen Formen der Zwangsmigration im Umfeld des Zweiten Weltkriegs samt der unmittelbaren Nachkriegszeit als auch die Geschichte von Flucht, Asyl und Integration in der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus schlägt die Ausstellung den Bogen zu aktuellen Formen von Zwangsmigration. Erklärt wird dabei unter anderem, welche rechtlichen Grundlagen gelten, welche Leistungen Flüchtlingen zustehen und wie die Verteilung im Bundesgebiet geregelt ist.

SchülerInnen des 12. Jahrgangs der IGS haben die Ausstellung durch eigene Beiträge ergänzt – sie habe ihre Großeltern nach deren Erfahrungen zu Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg befragt und für die Ausstellung dokumentiert. Außerdem bieten die SchülerInnen Führungen für Delmenhorster Schulklassen an. Aber auch die Delmenhorster Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen die Ausstellung sowie das geplante Rahmenprogramm mit Filmen und Vorträgen zu besuchen.

Hier ist ein Link zum Zeitungsartikel in der NOZ. 

 

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