Eine Schule für alle Kinder!

Gesellschaftslehre

Erinnern für die Zukunft

Liebe Eltern und Freunde der IGS Delmenhorst,

Am Freitag, den 30.11.2018, fand für Schülerinnen und Schülern unseres 11. Jahrganges ein großartiges und einzigartiges Projekt zum Thema „Erinnern für die Zukunft“ statt.

Der Tag begann mit einer Pressekonferenz in unserer Mensa, zu der zahlreiche Mitglieder der örtlichen und überregionalen Presse erschienen.

Anschließend nahmen die Jugendlichen an einer Lesung teil, die von der Gruppe CiNS (Circus im Nationalsozialismus) durchgeführt wurde. Die Lesung handelte von dem Leben einer verfolgten Zirkusartistin, die sich im Laufe ihres Lebens immer wieder mit ihrer Familie vor den Nazis verstecken musste. Eine besondere emotionale Wirkung wurde dabei durch die begleitenden aktiven Artisten auf der Bühne erzielt.

gemeinsam wurde gesprochen, diskutiert und erfahren…

Im Anschluss arbeitete Kutlu Yurtseven von der Microfon Mafia mit den Schülerinnen und Schülern. Hierbei wurde mit Hilfe von Rap-Songs und mit provozierenden Gesprächsrunden über das Thema Rechtsradikalisierung in der heutigen Zeit gesprochen und diskutiert. Im Laufe des Vormittages wurden die Schülerinnen und Schüler dann in zwei verschiedene Themengruppen eingeteilt. Die eine Gruppe beschäftigte sich damit eigene Rap-Texte zu verfassen und die andere Gruppe bekam als Aufgabe eine Nachrichtensendung in der Zukunft mit politischen Themen zu produzieren.

Abgerundet wurde das Projekt durch die Abendveranstaltung in unserer Mensa von 18.00 -19.30 Uhr. Dort fand eine Lesung und ein Konzert mit „Esther Bejarano“ (Überlebende des Konzentrationslagers in Auschwitz) ihrem Sohn Jorum und Kutlu Yurtseven statt.

„Hierbei bringt die Musik und gemeinsame Darstellung, die Geschichte und heutige Politik mit jiddischen Liedern und gerappten Texten eindrucksvoll zusammen.“

Während der Lesung lauschten alle Zuhörer äußerst aufmerksam

 Bevor die Lesung stattfand hatten unsere Schüler die Möglichkeit alleine mit Esther Bejerano zu sprechen und ihr Fragen zu stellen. Dies war ein sehr emotionaler und bewegender Moment für beide Seiten. Bei dem anschließenden Konzert wurden ebenfalls die Ergebnisse aus den Workshops präsentiert und die Leistung unserer Schüler hat viele Zuschauer zum Staunen und spontanen Applaudieren gebracht.

Wir werden diesen Tag an unserer Schule stets in dankbarer und besonderer Erinnerung behalten und möchten uns für die Unterstützung und Organisation vom „Breiten Bündnis gegen Rechts“ in Delmenhorst ganz herzlich bedanken.

Jennifer Schönmann

Erinnern für die Zukunft

Liebe Eltern und Interessenten unserer Schule,

hiermit möchte wir Sie über einen Projekttag informieren und zu der entsprechenden Abendveranstaltung einladen:

Am Freitag, den 30.11.2018 findet für Schülerinnen und Schülern unseres 11. Jahrganges ein großartiges und einzigartiges Projekt zum Thema „Erinnern für die Zukunft“ statt.

An diesem Tag wird es um 9.00 Uhr zunächst eine offizielle Pressekonferenz in unserer Mensa geben.

Anschließend werden die Jugendlichen am Vormittag mit Kutlu Yurtseven und der Projektgruppe CiNS an einer Lesung teilnehmen und verschiedene Workshops durchlaufen.

Abgerundet wird das Projekt durch die Abendveranstaltung in unserer Mensa von 18.00 -19.30 Uhr. Dort findet eine Lesung und ein Konzert mit „Esther Bejarano“  ihrem Sohn Jorum, Kutlu Yurtseven (Mitglied der Microphone Mafia) und Cins (Circus im Nationalsozialismus) statt, bei dem unsere Schülerinnen und Schüler mitwirken werden. Diese Veranstaltung ist für die Öffentlichkeit geöffnet und es können Freikarten bei uns im Sekretariat erworben werden.

„Hierbei bringt die Musik und gemeinsame Darstellung, die Geschichte und heutige Politik mit jiddischen Liedern und gerappten Texten eindrucksvoll zusammen.“

Für weitere Informationen werfen Sie gerne einen Blick in die offizielle Einladung zur Pressekonferenz. 

Wir würden uns sehr über Ihr Erscheinen freuen!

SCHÜLER STARTEN DISKUSSION

Delmenhorster Elftklässler stärken Klimabewusstsein

Von Bettina Dogs-Prößler

Die Gäste der IGS-Elftklässler diskutierten auf der Bühne. Foto: Bettina Dogs-Prößler

Delmenhorst. Sieben Vertreter aus Politik, Stadt und Naturschutzverbänden haben sich gestern Morgen in einer Podiumsdiskussion Fragen von Schülern der IGS gestellt. Konkrete Vorschläge bleiben sie größtenteils schuldig.

Wie klimafreundlich ist eigentlich Delmenhorst? Und was tun die Bürger für mehr Klimaschutz? Zu diesem Thema haben sich die Schüler der 11c der Integrierten Gesamtschule gestern Morgen Vertretern aus Stadt, Politik und Naturschutz aufs Podium geholt, um mit ihnen die Bedeutung des Klimaschutzes zu diskutieren.

Sieben Vertreter von FDP, die Grünen, die Linke, SPD sowie Naturschutzbund Nabu und dem Umwelt- und Klimaschutzverein Ikeo hatten die Elftklässler zur Diskussionsrunde in die Mensa ihrer Schule eingeladen. Zu Beginn der Gesprächsrunde präsentierten sie das Ergebnis einer Umfrage, wie wichtig den Bürgern aus Delmenhorst das Thema Klimawandel sei. „Der Großteil interessiert sich sehr dafür, weiß aber nicht, was konkret in Delmenhorst dafür getan wird“, resümierte Dana Pape, die die Veranstaltung gemeinsam mit den Mitschülern Lea Görgens, Timur Arsjonkin und Kara Sons moderierte. Unter anderem hinterfragten sie kritisch, warum die Stelle des Delmenhorster Klimaschutzmanagers nach nur zwei Jahren gestrichen worden sei. „Ich habe kein Verständnis für diese Entscheidung des Stadtrates, zumal die Stelle größtenteils über Bundes- und Landesmittel finanziert wurde“, antwortete Erich von Hofe vom Klima- und Umweltschutzverein Ikeo mit Sitz in Ottersberg. Axel Brammer, Landtagsabgeordneter der SPD, mahnte an, derartige Dinge nicht von den Finanzen abhängig zu machen. „Es ist fünf nach zwölf. Wir dürfen solche Stellen nicht vom Geld abhängig machen.“

Sowohl Edith Belz von den Linken als auch Erich von Hofe lenkten den Blick auf die Nachbarstadt Bremen, wo es bereits ökologischen Wohnungsbau gebe und kommunale Kantinen jetzt auf Bio-Kost umstellten. „Und Bremen geht es finanziell nicht besser als Delmenhorst“, so von Hofe. Konkrete Vorschläge für die Stadt Delmenhorst blieben die sieben Diskussionsteilnehmer den Schülern allerdings größtenteils schuldig, auch wenn einige Ideen zum regionalen Klimaschutz bereits vorhanden waren.

„Mit der Podiumsdiskussion wollten wir erreichen, dass wieder über das Thema gesprochen wird“, bilanzierte Dana Pape am Schluss. „Das haben wir heute definitiv erreicht.“