Eine Schule für alle Kinder!

Allgemein

Ernennung auf Lebenszeit

In der letzten Woche wurde unsere Schulleiterin Sigrid Radetzky auf Lebenszeit zur Gesamtschuldirektorin ernannt. Wir gratulieren und freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit an unserer Schule.

Informationsveranstaltung Oberstufe

Die Arbeit in der gymnasialen Oberstufe Informationsveranstaltung

für Schüler/innen und ihre Eltern Dienstag, 29.01.2019 um 19.00 Uhr IGS Delmenhorst – Hauptgebäude

Informationen über die Ziele, den Aufbau und die Arbeit in der gymnasialen Oberstufe der IGS Delmenhorst für zukünftige Schüler und Schülerinnen der Eingangsphase (Klasse 11).

Dieser Termin ist die Wiederholung der Hauptveranstaltung vom 27.11.2018.

Wir wünschen…

… allen Schülerinnen, Schülern, Eltern und Mitarbeitern an der igs-Delmenhorst …

Debattierwettbewerb 2018

Mit einem neuen Teilnehmerrekord fand im Dezember 2018 unser diesjähriger Debattierwettbewerb des zehnten Jahrgangs statt. Den gesamten Tag diskutierten zahlreiche Debattanten zu unterschiedlichsten Themen aus dem Alltag junger Menschen. Am Ende konnten sich vier Schülerinnen und Schüler bei der Jury, bestehend aus Oberstufenschülern und -schülerinnen sowie Lehrkräften, durchsetzen. Die vier stärksten Rhetoriker fahren im Januar zu einem zweitägigen Coaching nach Bremen und nehmen gemeinsam mit Schülern des elften Jahrgangs am regionalen Wettbewerb in Oldenburg teil.

Erste internationale Fortbildungsmaßnahme im Rahmen des Erasmus+ Programms

Vom 25.09.17 – 29.09.17 begann die Durchführung unseres 2-jährigen Erasmus+ Programms mit dem Titel „Verbesserung des Übergangs von zugewanderten Schülern in Regelklassen“. Ein Kollege nahm dafür an einer internationalen Fortbildung in Prag zum Thema „Diversity in education“ statt. In einer aus 30 Teilnehmern bestehenden Gruppe aus Mitarbeitern des Bildungsbereichs (von Kindergarten bis Universität) wurden Themengebiete wie Multilingualismus, Gender, Identität und Migration erarbeitet und auf internationaler Ebene verglichen. Die Teilnehmer kamen aus Tschechien, Italien, Spanien, Slowenien, Belgien und Österreich. Auch der Besuch einer Schule war wichtiger Bestandteil der Fortbildung. Dabei wurde eine Regelschule und eine Montessoriabteilung besucht. Zudem stand eine vorschulische Einrichtung zur Verbesserung der Chancen von Minderheiten (dort vor allem Roma) auf dem Besuchsprogramm. Im internationalen Vergleich fiel besonders ein Nachbarland auf, in dem Kernfächer durchgehend doppelt besetzt werden und auch muttersprachlicher Unterricht in zahlreichen Sprachen zugewanderter Schüler stattfindet.

Weihnachtskonzert der igs-Bigband

Am 18. Dezember gab die Bigband des 7. Jahrgangs erneut ein Weihnachtskonzert in der Mensa unserer Schule unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Danielczyk. Neben weihnachtlichen Klassikern spielten die Schülerinnen und Schüler auch Traditionals aus aller Welt. Außerdem konnten sie mit Solostücken vor dem Publikum glänzen.

Einsatz für Menschenrechte

Die Klasse 10b hat auch dieses Mal wieder am Amnesty International Briefmarathon im Dezember teilgenommen. Amnesty International ist eine Organisation, die sich für Menschenrechte einsetzt, z. B. in Fällen zu unrecht inhaftierter Menschen oder diskriminierender Gesetzgebung.

Wir freuen uns über die gesammelten Unterschriften unseres Jahrgangs und unserer Schule. Insgesamt haben wir knapp 400 Unterschriften gesammelt.

Vielen Dank für die tolle Unterstützung sagt die Klasse 10b! 

 

Elternseminar 2017

Viele Eltern des neuen fünften Jahrgangs sind am letzten Samstag unserer Einladung zum diesjährigen Elternseminar gefolgt. Zu Beginn gab es einige Informationen zum FiT-Konzept und unserer täglichen Arbeit im Rahmen des vernetzten, selbstständigen Lernens. Im Anschluss daran kamen Lehrkräfte, Schulleitung und Eltern in einen Dialog, konnten Fragen und vor allem Erfahrungen austauschen. Den Höhepunkt des Tages (neben dem von Eltern organisierten Buffet) bildete eine Unterrichtsstunde, in der die Eltern in die Rolle ihrer Kinder schlüpfen sollten, um einmal selbst zu erfahren, welche Herausforderungen es mit sich bringt, seinen Lernweg selbst zu bestimmen.

Ist es sinnvoll für einen Ausbildungsplatz in eine andere Stadt zu ziehen?

Möglicherweise werden in einer kleineren Stadt wie Delmenhorst nicht für jeden Beruf geeignete Ausbildungsplätze angeboten. Viele Schüler entscheiden sich daher für einen Umzug in eine andere Stadt.  Es stellt sich daher die Frage, ob es sinnvoll ist, für einen attraktiven Ausbildungsplatz in eine andere Stadt zu ziehen.

In eine eigene Wohnung zu ziehen, ist ein großer Schritt in die Selbstständigkeit. Zuerst muss man sich entscheiden, ob man alleine leben möchte oder in einer WG. In der eigenen Wohnung kannst du tun und lassen, was du willst und niemand geht dir dabei auf die Nerven. In einer eigenen Wohnung kommen allerdings viele Kosten auf dich zu, z. B. Wasser, Gas, Strom, Telefon, Heizkosten, Internet und TV.

Eine Alternative zu einer eigenen Wohnung kann eine Wohngemeinschaft sein. Dort kannst du mit Bekannten oder Unbekannten gemeinsam eine Wohnung mieten. Verantwortung und Kosten können so geteilt werden. In einer WG hat man ein eigenes Zimmer, muss aber Bad und Küche mit anderen teilen. In einer WG spart man viel Geld, muss aber mit den Mitbewohnern eine gute Beziehung haben, sonst kann es sehr schwierig werden. In einer WG kannst du auch neue Leute kennen lernen, vielleicht sogar einen Partner finden.

Eine Alternative wäre es, in einem Ausbildungsheim zu wohnen. Hier gibt es allerdings Hausregeln, an die du dich halten musst. Gegenüber einer eigenen Wohnung musst du hier gewisse Einschränkungen deiner Freiheit hinnehmen. Der Vorteil einer solchen Unterkunft wären die relativ geringen Kosten. Auch Möbel sind schon vorhanden.

Die Mieten variieren von Stadt zu Stadt. Das kann ganz schön teuer werden. Finanzierungsmög­lichkeiten sind Ausbildungsbeihilfen (BaföG), die du bei der Bundesanstalt für Arbeit beantragen kannst. Das geht relativ schnell. Bereits in dem Monat der Antragstellung bekommst du diese Unterstützung. Auch Umzugskosten lassen sich so finanzieren. Die eigenen Eltern könntest du um das Kindergeld bitten, das sie für dich bekommen. Wenn du noch keinen Führerschein besitzt, bist du auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Das kostet natürlich auch Geld. Hinzu kommt der Stress, wenn man den Bus oder die Bahn verpasst. Auch Heimweh kann ein Problem sein. Man sollte bereit sein, sich ein neues Umfeld zu suchen, neue Freunde zu finden und sich in einer neuen Umgebung zu orientieren.

Beschränkst du dich bei deiner Suche nach einem Ausbildungsplatz auf deine Heimatstadt, hast du möglicherweise schlechtere Chancen, eine gute Ausbildungsstelle zu finden. Ein solcher Umzug ist natürlich ein großer Schritt im eigenen Leben: endlich auf eigenen Beinen stehen, eigenes Geld zu verdienen und einen Beruf zu lernen, der einem Freude bereitet. Die Entscheidung, ob man für einen Ausbildungsplatz weg ziehen oder zu Hause bleiben sollte, muss man von der Entfernung der Ausbildungsstelle abhängig machen. Bei einer Entfernung unter 50 Kilometern, lohnt es sich meiner Meinung nach noch nicht, da die Fahrtkosten und Fahrtzeiten sich noch im Rahmen halten. Bei größeren Entfernungen lohnt es sich dagegen schon aus Kostengründen, über einen Umzug in eine WG oder eine Unterkunft für Auszubildende nachzudenken. Ich bin der Meinung, dass es schlau ist, für eine Ausbildung den Wohnort zu wechseln. Nur so kann man vielleicht den eigenen Traumberuf finden.

September 2017

Autor/innen: Farzad, Irena, Tim, Maryam, Nane, Alexander, Joanna, Oliver, Manuela, Lorka, Talina, Ahmad, Giuliana, Sascha (Grundkurs Deutsch, Jg. 10, Lehrkraft: W.-D. Hering)