Eine Schule für alle Kinder!

IGS International

eTwinning Projekt

Zwischen November 2019 und Februar 2020 nahmen Schüler*innen der sechsten Klassen an einem eTwinning Projekt teil. In dem Projekt arbeiteten sie mit zwei Klassen aus Italien und Zypern zum Thema „Eeny, meeny, miny, moe – Europe against bullying“ und entwickelten gemeinsam eine Plakatreihe. Diese schmücken selbst gezeichnete Porträts der Schüler*innen, die auf englischen Selbstbeschreibungen basieren. Darüber hinaus kreierten die 11- bis 13-Jährigen eigene Slogans zu europäischen Werten mit einer deutlichen Botschaft gegen Mobbing und Fremdenfeindlichkeit.

Die Ergebnisse wurden beim europäischen Wettbewerb eingereicht. Leider wurde unsere Schule nicht ausgezeichnet, die Arbeit einer Schülerin aus der Klasse 6b wurde aber mit einer Anerkennungsurkunde belobigt.

Auch ohne Gewinn konnten die Schüler*innen viel aus dem Projekt mitnehmen. Der Kontakt zu anderen Kindern aus Europa wurde als sehr spannend und motivierend wahrgenommen und die Schüler*innen freuten sich über die Gelegenheit, mit anderen Kindern auf Englisch zu kommunizieren. Die Klassen lernten europäische Werte kennen und fanden eine Möglichkeit, diese kreativ in Slogans zu formulieren.

Die Plakate sind nun im Verwaltungstrakt vor dem Sekretariat ausgestellt.

Erasmus Besuch vor Schulschließung

In der Woche vor der Schließung der niedersächsischen Schulen hatten wir einen schon seit langem geplanten Besuch unserer französischen Kollegin Hélène DAVID, Lehrerin für Geschichte und Geographie, von der französischen Überseeinsel La Réunion. Der Besuch fand im Rahmen eines Erasmus – Projekts der französischen Schule zum Thema „Unterricht mit Filmen“ statt. Frau David besuchte daher vorwiegend Sprach- und Gesellschaftskundeunterricht, in dem zumeist mit Filmmaterial gearbeitet wurde. Sie konnte sich außerdem ein abgerundetes Bild unserer Schule verschaffen. Dazu gab es einen Einblick in die Arbeit der Sozialpädagogen, die FiT-Plan-Arbeit, die Aufgaben der Schulhunde und vieles mehr. Auch sprachlich profitierten wir gegenseitig voneinander. Für die Französisch lernenden SchülerInnen in den besuchten Unterrichtsstunden ergab sich die Gelegenheit, Fragen zu stellen und auch Informationen (besonders über La Réunion) in französischer Sprache zu erhalten. Einige KollegInnen konnten unverhofft wieder ihr Schulfranzösisch anwenden und unsere Besucherin natürlich ihr Schuldeutsch.

Herzlichen Dank an die Schulleitung und an alle KollegInnen, die sich bei diesem Besuch engagiert haben!

DFJW Netzwerk in Bulgarien

gemeinsam lernen und erleben

Vom 17.03. bis 24.03.2019 fand das Abschlusstreffen unseres vom DFJW (deutsch-französischen Jugendwerk) unterstützten, französischsprachigen Austauschprojektes bei unseren Partnern in Veliko Tarnowo (Bulgarien) statt. 7 OberstufenchülerInnen der IGS Delmenhorst trafen dabei erneut auf ihre französischen und bulgarischen Partnerinnen, die sie bereits aus den vorherigen Treffen in Vizille (Frankreich) und Delmenhorst kannten. Sie vollendeten ihre Produkte zum Thema „Die Rolle der Musik in der deutsch-französischen Versöhnung“ und lernten dabei auch bei vielfältigen Aktivitäten viel über Land und Kultur des Gastgeber. Es entstanden dabei viele persönliche Kontakte, die sicher auch über das Projekt hinaus bestehen werden.

Erste internationale Fortbildungsmaßnahme im Rahmen des Erasmus+ Programms

Fobi Erasmus+

Im Jahr 2017 begann die Durchführung unseres 2-jährigen Erasmus+ Programms mit dem Titel „Verbesserung des Übergangs von zugewanderten Schülern in Regelklassen“. Ein Kollege nahm dafür an einer internationalen Fortbildung in Prag zum Thema „Diversity in education“ statt. In einer aus 30 Teilnehmern bestehenden Gruppe aus Mitarbeitern des Bildungsbereichs (von Kindergarten bis Universität) wurden Themengebiete wie Multilingualismus, Gender, Identität und Migration erarbeitet und auf internationaler Ebene verglichen. Die Teilnehmer kamen aus Tschechien, Italien, Spanien, Slowenien, Belgien und Österreich. Auch der Besuch einer Schule war wichtiger Bestandteil der Fortbildung. Dabei wurde eine Regelschule und eine Montessoriabteilung besucht. Zudem stand eine vorschulische Einrichtung zur Verbesserung der Chancen von Minderheiten (dort vor allem Roma) auf dem Besuchsprogramm. Im internationalen Vergleich fiel besonders ein Nachbarland auf, in dem Kernfächer durchgehend doppelt besetzt werden und auch muttersprachlicher Unterricht in zahlreichen Sprachen zugewanderter Schüler stattfindet.

Erasmus+

die IGS im internationalen Austausch

Vom 25.09.17 – 29.09.17 begann die Durchführung unseres 2-jährigen Erasmus+ Programms mit dem Titel „Verbesserung des Übergangs von zugewanderten Schülern in Regelklassen”, welches noch bis September 2019 durchgeführt wird. Die Kollegin A. Winkelmann besuchte im Rahmen des Projektes im November 2018 für 8 Tage die Fortbildungsveranstaltung “Inclusive Education Strategies for Students with fewer Opportunities” in Sevilla, in der sie mit 14 Kolleginnen und Kollegen der Primar- und Sekundarstufe aus Italien, Rumänien, Zypern und Deutschland zu Schwerpunktthemen wie Kreativität, Kompetenzen und Kultur im Unterricht arbeitete. Gemeinsam wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Schulsysteme beleuchtet und diskutiert sowie deren Vorzüge für die eigene Schule abgewogen. Gemeinsame kulturelle Aktivitäten in Sevilla erweiterten nicht nur den individuellen Horizont, sondern trugen auch im Sinne des europäischen Geistes zu einem besseren gegenseitigen Verständnis bei.

Die Inhalte der Fortbildung werden seit Anfang Januar themenbasiert im Unterricht der fünften und elften Klassen vermittelt und für die weitere Arbeit an das Kollegium vermittelt. Einzelne teilnehmende Lehrkräfte der Fortbildungsgruppe haben sich bereits an einer weiteren fruchtbaren Zusammenarbeit mit der IGS Delmenhorst interessiert gezeigt.

Europa zu Gast in Delmenhorst

v.l.n.r.: Werner Kramper, Mònica García, Sigrid Radetzky, Frauke Koller, Tudela
Guaita Casanova, Antje Harder, Anna Winkelmann

Vom 11.02.2019 – 15.02.2019 waren bei uns zwei spanische Kolleginnen von der IES Les Foies aus Beniganim (Region Valencia) zu Gast. Sie verschafften sich im Rahmen ihres Erasmus+ Projektes „Linking Minds“, an dem auch noch Schulen aus Frankreich, Schweden und Österreich beteiligt sind, einen umfassenden Eindruck von unserem Unterricht, unserem FiT-Konzept und unserer Verfahrensweisen zur individuellen Unterstützung der SchülerInnen.

Es zeigten sich dabei viele Unterschiede zwischen den Schulen, welche als Bereicherung erlebt wurden.

Für den inzwischen gestellten Folgeantrag unseres eigenen, derzeit in der ersten Phase befindlichen laufenden Erasmus+ Projektes haben wir eine weitere Zusammenarbeit anvisiert. Durch Erasmus+ werden alle anfallenden Kosten dieser Begegnungen aus dem EU-Haushalt übernommen.